Mammut

Die Mammute (Sing. das Mammut; Pl.: auch Mammuts), wissenschaftlicher Name Mammuthus (von frz. mammouth < russ.: мамонт mamont < vermutlich aus dem Waldnenzischen),
bilden eine ausgestorbene Gattung der Elefanten.
Sie entstand im Übergang vom Miozän zum Pliozän in Afrika und besiedelte in der darauf folgenden Zeit sowohl Europa als auch Asien und Nordamerika.
Die letzten Vertreter der Mammute, die der weitaus bekanntesten Art, dem Wollhaarmammut (M. primigenius) angehören,
starben als Zwergenform erst vor rund 4000 Jahren auf der nordsibirischen Wrangelinsel aus.

Im November 2008 wurde in der Fachzeitschrift „Nature“ die Genomsequenz des Wollhaarmammuts publiziert.[1] Circa 70 Prozent der Erbinformation konnten entschlüsselt werden. Das Mammutgenom ist das erste Genom eines ausgestorbenen Tieres, das sequenziert wurde.

Mammut ist für Kleinteile wie z. B. Kopfplatten sehr gut geeignet.

Man kann unterschiedliche Qualitäten des Mammuts erkennen. Es wird oft für den Bogenbau benötigt.
Die Stabilität von Mammut bei geringen Stärken ist immer für Überraschungen gut und unberechenbar.
Es wird biegsam wie Gummi, wenn man es in Flüssigkeiten wie H2o und H2o2 legt.


Nach rund 5000 Jahren ist der Verbund innerhalb des Materials, auch wenn die typische Maserung noch gut erkennbar ist, stark in Mitleidenschaft gezogen worden.
Die Verarbeitung ist nicht ganz einfach und sogenannte Wasserflecken und dass Mammut nicht wie Elfenbein gebleibt werden kann machen es noch schwieriger. 
Gemessen am Elfenbein des afrikanischen Elefanten ist Mammut von der Qualität her nur als zweitklassig zu betrachten.
Der einzige Vorteil im Moment liegt eben darin, dass es mit gewissen Ausnahmen problemlos weltweit gehandelt werden kann.